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Großes
Konzertwochenende und Siegerehrung in der Ruine Der
Himmel über Stuben ist blau unter diesem
Motto stand die große Sommernachtsveranstaltung
im Kloster Stuben.
Die Band von Django Reinhardt heizte den
mehrere Hundert Besuchern mit instrumentalem
Gipsy-Jazz und Klängen in Flamenco-Art mächtig
ein, bevor es in einer ersten Pause an die
Siegerehrung im Kreiswettbewerb Unser Dorf
hat Zukunft ging. Dies war, so betonte
Landrat Huwer, der trockenere Teil der
Veranstaltung, der aber genauso wichtig war, und
mit dem Konzert einen prächtigen Rahmen fand.
Ihre Urkunden für die Leistung um die
dörfliche Entwicklung, in deren Mittelpunkt
nunmehr die ganzheitliche Entwicklung der
Gemeinden steht und nicht mehr allein das schöne
Dorf, erhielten:
Die Kreissieger 2005 und zwar 1. Ernst, 2.
Ediger-Eller 3. Pommern, 4. Klottten, Senheim,
Lutzerath, Bad Bertrich, Zilshausen, Bullay.
Ernst hatte auch beim Regionswettbewerb den 1.
Platz belegt und wurde im Landesentscheid mit
einem 2. Platz geehrt. Ediger Eller kam in den
gleichen Klassen auf einen respektablen 3. bzw.
5. Platz.
Die Kreissieger 2006 und zwar 1. Mesenich, 2.
Müllenbach, 3. St. Aldegund, 4. Klotten,
Kaifenheim, Greimersburg, Beilstein . In der
Sonderklasse wurden 1. Gevenich und 2. Briedel.
Mesenich bekam im Regionalentscheid den zweiten
Platz, der Landesentscheid steht noch aus. Nach
dieser Unterbrechung ging es mit Django Reinhardt
und Band weiter, der die Gäste mit den Sound der
50er Jahre verwöhnte und in die Welt der
Sinti-Musik führte.
Einen Tag später war Yannick Monot und
Nouvelle France an der Reihe. Er nahm die Gäste
auf eine spannende Reise mit nach Frankreich.
Auch Ausflüge in den Blues der Südstaaten
wurden gemacht, bevor es dann im 2. und 3. Set
mit voller Besetzung in die Musik der
französischen Siedler der Südstaaten ging. Die
hatten nach einer Wanderung über Kanada im
amerikanischen Süden eine neue Heimat gefunden
und dort mit Zydeco und Cajun eine neue Musikform
geprägt. Dies ist die große Spezialität von
Yannick Monot und seiner Band und damit konnte er
die Besucher auch mitreißen.
Für den Veranstalter, den Förderverein
Calmont-Region, waren die beiden Open-air-Abende
wieder mal eine Zitterpartie. Nach wochenlanger
Trockenheit gab der Wetterbericht genau für
beide Konzerttage eine Vorhersage von Gewittern
und Unwetterwarnungen. Man hatte
Schwein. Nach jeweiligem Regen am
Nachmittag gab es abends den berühmten blauen
Himmel über Stuben. Doch nun überlegt man sich
in der Vereinsspitze, ob man sich nicht als
Regenmacher verdingt.
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28. Juli
20:15 Uhr |
Django
Reinhardt |
29. Juli
20:15 Uhr |
Yannick
Monot & Nouvelle France |
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